Wer hat das Gartenbuch gewonnen?

Wow!
Insgesamt 15 Leserinnen (warum war eigentlich kein Mann dabei?) interessieren sich für das Gartenbuch, das ich im Rahmen von „Blogger schenken Lesefreude“ verlose. Die Frage war: Was ist eure Lieblingsbeschäftigung im Garten / beim Gärtnern?

Es hat viel Spaß gemacht, die Antworten zu lesen.

Birgit und Simone gießen gerne ihre Blumen. Sabine puzzelt lieber an den Blumen herum und Martina erfreut sich daran, wie sie blühen. Andrea kümmert sich mit mit Hingabe um ihre Himbeeren, Sonja hegt und pflegt ihre Kräuterspirale.

Christina liebt es zu pflanzen und zu ernten, ebenso wie Marie, die zusätzlich auch noch Äste sägt. Clia schließlich isst nach dem Ernten alles auf.

Kontemplation ist angesagt bei Frau Bohnebluescht, die man öfter mit den Füßen im Teich antrifft, während sie den Libellen beim Tanzen zusieht. Die Bubbelblasen von Pavla schweben dann um sie herum und beide lauschen in trauter Eintracht den Geräuschen der Natur.

Ankat ist da kommunikativer: Sie spricht mit allem um sich herum, den Pflänzchen redet sie gut zu, die Insekten fragt sie, was sie da treiben, und mit den Schnecken schimpft sie.

Eher handfester Natur sind Sami, die sich bei der Gartenarbeit gern schmutzig macht, und Anne, die auf dem Rasentrecker ihres Schwiegervaters Rasen mäht.

Edith schließlich liebt das Fotografieren und das Ausruhen im Liegestuhl nach getaner Arbeit.

Euch allen vielen Dank für die schönen Kommentare. Ich würde euch am liebsten allen das Buch schicken. 🙂 Aber ach, es kann nur eine geben. Also flugs eure Namen aufgeschrieben,

Namenszettelchen

ins Lostöpfchen geworfen

Losbox

und blind ein Papierkügelchen herausgefischt. Das Gartenbuch gewonnen hat

And the winner is

Herzlichen Glückwunsch, Clia 🙂
Ich sende dir das Buch in den nächsten Tagen zu. Viel Spaß beim Lesen und beim Anschauen der schönen Bilder.

Welttag des Buches im Garten

Logo Blogger schenken Lesefreude 2015

Wie schön, dass ich dieses Jahr den Welttag des Buches im Garten feiern kann.
Kommt, setzt euch zu mir und gewinnt dieses „anschaulich illustrierte Beschäftigungsbuch“ für Gartenfreunde.

IMG_0517Gartenbuch Rückseite

Um an der Verlosung teilzunehmen, braucht ihr nur eine Frage zu beantworten: Was ist eure Lieblingsbeschäftigung im Garten / beim Gärtnern?
Wer bis zum 29. April eine Antwort ins Kommentarfeld dieses Beitrags schreibt, nimmt an der Verlosung teil.

Also dann, haut in die Tasten und kommentiert eifrig. 🙂

Zwei Monate, dann Lesefreude

Wenn schon im Garten nichts los ist, so ist in der Bloggerszene doch immer etwas am Laufen. Zum Beispiel die Vorbereitungen für die Aktion „Blogger schenken Lesefreude“ zum Welttag des Buches. Ich nehme schon zum dritten Mal daran teil, dieses Jahr zum ersten Mal als Schreberin.Logo Blogger schenken Lesefreude 2015
Die Aktion ist denkbar einfach: Blogger verschenken ein Lieblingsbuch, indem sie es am 23. April in ihrem Blog verlosen. Hier findet ihr die Teilnehmerliste, die bis zum Stichtag sicher noch um einiges länger wird.

Ich muss gestehen, momentan brauche ich alle Gartenbücher, die ich besitze, für mich. Aber eins habe ich doppelt, und das ist zwar als Kinder-Gartenbuch deklariert, aber ich finde es auch für erwachsene Gartenmenschen hilfreich: „Im Garten“ ist wunderschön illustriert
Seite aus "Im Garten"
und genau das Richtige für Leute, die zwar schrebern wollen, aber von nix Ahnung haben. 😉

Zwei Monate dürft ihr euch jetzt also vorfreuen auf ein Gartenbuch, das nicht mehr im Handel erhältlich ist. Schaut zahlreich vorbei ab dem 23.4. und seht, was ihr tun müsst, um an der Verlosung teilzunehmen. Ich habe noch keine Ahnung, dafür aber ein paar Wochen, um mir etwas auszudenken. 🙂

Vom Freudenblick in den Briefkasten

Wladimir Kaminer lebt in Berlin und ist Schriftsteller. Letztens fiel mir im Internet sein Schrebergarten-Buch vor die Füße. Weil ich Schrebergärten mag 😉 und Kaminer ganz witzig finde, habe ich mir das Buch antiquarisch bestellt.
Heute öffnete ich den Briefkasten und was sah ich mit freudigem Blick? Genau, Post vom Antiquariat. Mit einer wirklich passenden Adresse:

Freudenblick

 

Bücher im Schrebergarten: Stop ‘n‘ go oder Relax ‘n‘ read?

Meine Kollegin Stella Cornelius-Koch hat eine Blogparade initiiert zum Thema: Wie entspannend sind Bücher? Leichte Antwort, denke ich im ersten Moment: Bücher sind entspannend. Punkt.
Aber so einfach ist es dann doch nicht. Denn ich habe ja seit Februar einen Schrebergarten. Deshalb ist es wohl sinnvoll, den Begriff Bücher in zwei Kategorien einzuteilen: Romane und Gartenratgeber.

ROMANE

Meine Vorstellung:

Mit einem Roman im Schatten des Ampelsonnenschirms sitzen, die Beine hochgelegt und den Kopf angenehm abgepuffert von einem weichen Kissen. Die Bäume rauschen sanft im Wind, himmlische Ruhe liegt über der Kleingartenkolonie. So wie sich die Biene in den süßen Nektar des Blütenkelches versenkt, so tauche ich ein in die spannende, berührende, packende, lustige, ergreifende, mitreißende, traurige, wunderschöne, phantastische … Geschichte. Die warme Luft umschmeichelt mich, der schnöde Alltag ist weit entfernt, mein Geist weitet sich und tankt Kraft. Oh wie entspannend ist es, ein Buch zu lesen!

Buch mit Teetasse im Garten

Die Realität:

  • „Nicht mit Wasser spritzen, Zwerg, das Buch ist aus der Bücherei!“
  • „Maaamaaa, wollen wir Indianer spielen?“
  • „Es fängt an zu regnen. Schnell alles unter das Vordach räumen!“
  • „Wir müssen den Rasen mähen, der Vorstand hat sich schon beschwert.“
  • „Die Heckenschere von nebenan knattert in letzter Zeit aber ziemlich laut.“
  • „Muss der die Umwälzpumpe eigentlich den ganzen Tag laufen lassen?“

Fazit:

Romane sind entspannend. Aber nur, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Und wenn sie stimmen, dann bitte länger als 5 Minuten.

GARTENRATGEBER

Meine Vorstellung:

Vertrauensvoll habe ich mir als Gartenneuling Bücher zum Thema gekauft und in der Bücherei ausgeliehen. Ratgeber für jeden Gartenmonat, Ratgeber für die verschiedenen Pflanzbereiche, Ratgeber für Problemfälle, Ratgeber ganz speziell für Schrebergärten. Auf diese Weise erhoffte ich mir, schrittweise herauszufinden, wie die Pflanzen auf unserem Grundstück heißen und wie man sie am besten pflegt. Ratgebertechnisch gut ausgerüstet und voller Optimismus startete ich in meine erste Schrebergartensaison.

Die Realität:

  • Ich gehe mit einem Buch, in dem unzählige Blühpflanzen abgebildet und beschrieben sind, die Parzelle ab. Bis auf eine Lilienart und den Rhododendron, die ich auch vorher schon zuordnen konnte, enthält es keine der Blumen und Stauden, die in meinem Garten wachsen.
  • Ein Bodendecker wuchert im Beet. Ich habe ihn lange für Unkraut gehalten, bis ich bei Claudi gesehen habe, dass er wunderhübsch blüht. Eigentlich. Nur bei mir nicht. In den Büchern finde ich keinerlei Hinweis auf diese Pflanze.
  • Im Ratgeber lese ich: „Äpfel können ab Juli/August geerntet werden, je nach Sorte.“ Unsere beiden Apfelbäume tragen, aber da ich keine Ahnung habe, welche Sorten es sind, weiß ich auch nicht, ob ich schon pflücken kann/muss. Laut Ratgeber werden die Äpfel holzig, wenn man sie zu lange am Baum lässt. Aber kann man Äpfel mit weißen Kernen schon pflücken? Das Buch verrät es mir nicht.
  • Überall lese ich: Kompost ist das Beste für den Garten. Dann lese ich vom idealen Kompost, dem man nur stark zerkleinerte Obstbaum-, Hecken- und sonstige Schnittabfälle zuführen darf. Auch Laub und Gras nur dünn, sonst fault der Kompost. Dann ist die Rede von stark wasserhaltigen und sich leicht verdichtenden Stoffen, zwischen die immer wieder gröbere, faserige und lüftungsfördernde Materialien gemischt werden sollen. Puh, spätestens jetzt traue ich mir nicht mehr zu, einen funktionierenden Kompost zu schaffen.

Fazit:

Gartenratgeber sind sicherlich sehr hilfreich. Mich aber stressen sie momentan eher. Weil ich ständig das Gefühl habe, es nicht hinzubekommen. Gott sei Dank sagte Claudi letztens:
„Als ich vor einem Jahr den Garten übernommen habe, war ich genau wie du: Ich habe alles gelesen, was ich finden konnte. Und habe mich ständig geärgert, dass ich die Monatsaufgaben nicht schaffe. Dann habe ich mich entschieden, nur das zu machen, was im Moment nötig ist.“
In diesem Sinne werde ich mich jetzt entspannen: Ich schaue, welche Gartenaufgaben mir ins Auge springen und betrachte die Gartenratgeber als Hilfs- und Inspirationsquelle, aber nicht als Druckmittel.

Steinfigur Junge mit Buch

Gartenliteratur zum Schnuppern

17.2.2014

Während abends selig das Kind im Bette schnorchelt, sitze ich auf dem Sofa und lese Gartenbücher. Manche zur Information, manche zur Inspiration.
Das erste, das ich mir aus der Bücherei ausgeliehen habe, scheint perfekt für mich zu sein: „Garten Basics. Gärtnern für Anfänger“. Modernes Layout, Bilder von hippen Leuten, die lachend Gartenarbeit verrichten. Gleich auf den ersten Seiten heißt es: „Alles halb so wild.“ Das ist ungemein beruhigend, denn ich habe doch ein bisschen Respekt vor der Sache. Die verschiedenen Arbeiten, die in einem Garten (offenbar) so anfallen, werden im Text erklärt und mit Bildfolgen schrittweise illustriert. Manchmal ist es auch eine Mischung, dann sind die Bilder mit Sprechblasen bestückt. Hat etwas von einer Foto-Lovestory. Ich hoffe, dass das mit mir und unserem Garten auch eine Lovestory wird …

Beim Recherchieren im Internet habe ich erfahren, dass im Garten nichts ohne das Gartenjahr von Falken geht. Also flugs secondhand bestellt und durchgeblättert. Erster Eindruck: gut gegliedert nach Monaten. Man sieht auf einen Blick, was im Garten jeweils anfällt und getan werden muss. Für Februar steht da z. B.: „Bei mildem Wetter und offenem Boden Beete vorbereiten“.
Mild ist es ja (mit 10 Grad viel zu mild für die Jahreszeit), aber was genau meinen die mit vorbereiten? Ich bin echt so was von ahnungslos. Muss ich jetzt das ganze Buch durchlesen, um das zu erfahren?
Nein, denn ich hab hier noch einen Zufallsfund liegen: „Im Garten“ aus dem Jahr 1989. Das hatten wir mal in einer Charge mit DDR-Kinderbüchern bekommen, und ich habe es vor ein paar Tagen entdeckt, als ich ein Buch für den Zwerg suchte. Es ist wunderschön illustriert und scheint genau das richtige Niveau für mich zu haben. 😉Buch: Im Garten
Gleich auf der zweiten Seite finde ich die Antwort: Sobald der Boden nicht mehr gefroren ist, soll geharkt werden. Ok, weiß ich Bescheid.
Übrigens weiß ich sogar, was Fruchtmumien sind, und die soll man jetzt auch entfernen.
Endlich gibt es einen Grund, am Wochenende in den Garten zu fahren: Beete harken und Fruchtmumien suchen!